Yogatherapie

Die Yogatherapie aus der Sicht des physioyoga zielt darauf ab, die physische und psychische Gesundheit zu fördern. Dies geschieht einerseits über klassische Körperhaltungen aus dem Hatha Yoga und eine achtsame innere Ausrichtung, andererseits über Techniken der Atemtherapie, der Tiefenentspannung und Meditation. Angestrebt wird ein positiver Gemütszustand. Auf diese Weise wird der Übende befähigt, einen bewussten Zugang zu seinen inneren Kräften zu finden.

Die Meditations- und Achtsamkeitspraxis im physioyoga stellt aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaft in den Vordergrund. Sie bietet eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin und lässt sich gewinnbringend in die eigene Lebensgestaltung integrieren. Auch die Tendenz, die Aufmerksamkeit vielfach auf die negativen Dinge des Lebens zu lenken oder in Gedankenschleifen zu verweilen, kann durch regelmäßiges Praktizieren von physioyoga aufgelöst und in eine positive Ausrichtung umgewandelt werden.

Im täglichen Strom des Lebens überhören wir oft unsere Bedürfnisse und wundern uns, wenn wir durch eine Erkrankung darauf aufmerksam gemacht werden. In der Yogatherapie lernt der Übende gut für sich zu sorgen, um damit mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit im Alltag zu erlangen und langfristig zu erhalten. Dabei werden die in der Gelotologie (Lachforschung) erwiesenen Effekte des Lachens durch gezielte Impulse bewusst integriert.